Beispiele von Ausschreibungen
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Lösungsorientiertes Beratungsgespräch |
Ausgangslage
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BeraterInnen sind vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt: Seien es die im Leistungsauftrag enthaltenen Anforderungen, die eigenen Ansprüche an sich – oder die Erwartungen der Versicherten, fachkompetent, in Kürze und dennoch wirkungsvoll beraten zu werden. Oft finden Beratungen unter erschwerten Bedingungen statt, nämlich unter Zeitmangel, mit Widerstand seitens der KlientInnen, oder mit einem konflikthaften ‚Rollenmix von Amtsperson und BeraterIn’. Diese Tatsache macht die Aufgabe auch nicht leichter.
In diesem Seminar wird schwerpunktmässig das lösungsorientierte Beratungsgespräch im RAV-spezifischen Umfeld behandelt, welches wenig Zeit erfordert und dennoch wirkungsvoll ist. Dazu gehören insbesondere eine lösungsorientierte Beratungshaltung und eine spezifische Fragetechnik. Weiter werden Lösungsmöglichkeiten zur Entflechtung der beiden Rollenaspekte „Amtperson und Berater/in“ bearbeitet.
Inhalte und Leitfragen
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- Was zeichnet das lösungsorientiertes Beratungsgespräch aus? Wie unterscheidet sich dieses von anderen Formen von Beratung?
- Was ist der Nutzen dieses Vorgehens?
- Welches Beratungsverständnis setzt die Lösungsorientierung voraus? Was bedeutet dies für das bisherige Beratungsverständnis
- Wie unterscheidet sich der amtliche vom beraterischen PB-Rollenaspekt? Was heisst dies für das Gespräch mit den Versicherten?Wie kann der Rollenmix entflechtet werden?
- Wie ist ein lösungsorientiertes Beratungsgespräch aufgebaut?
- Welche Fertigkeiten sind für eine professionelle Beratung erforderlich?
- Wie können sich die Versicherten Ziele setzen? Wie begleiten wir sie?
- Fragenstellen – die wichtigste Fertigkeit. Welche Techniken gibt es? Wie fragen?
- Nicht alle Klient/innen wollen beraten werden: Welche sind das und was bedeutet dies für die Beratung?
- Wie können die Ressourcen der Klient/innen eruiert und verstärkt werden?
- Lösungsorientierte Beratungstechniken üben und auf eigene Praxis reflektieren.
- Interventionen in der Lösungsorientierung kennen lernen und üben.
- Wie kann Amtliches und Beraterisches optimal voneinander getrennt und strukturiert werden?
- Welche Auswirkung hat die Rollenmacht des PB auf die Beratung? Wie mit
- Anhand konkreter Fälle spezifische Beratungsgespräche üben
Praxistransfer
- Was vom Gelernten umsetzen? Wie und wann?
Dauer: 2-4 Tage
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Probleme angehen durch Umdeutung |
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Müssen Probleme tatsächlich immer analysiert werden, um gelöst zu werden? Müssen Probleme überhaupt gelöst werden? Oder reicht es, manchmal einfach zu neuen Betrachtungsweisen zu finden? Ob wir es von uns selber kennen, oder von unseren Klienten: Vom so genannten „Tunnelblick“ oder „Röhrenblick“ wegzukommen, ist nicht ganz einfach! Wir sind so sicher, dass es nur diesen einen Weg oder diese eine Wahrheit gibt und können nicht glauben, dass irgend jemand es anders sehen könnte. – Und gerade da liegt oft die Lösung! Im Kurs befassen wir uns mit der Wirkung von verschiedenen Wahrnehmungspositionen und lernen die Methode des Reframings kennen. Wir trainieren die Methode durch spielerische Übungen und anhand konkreter Fälle.
Inhalte: Begriffsklärungen zu Reframing / Eigene Erfahrungen mit Umdeutungen machen / Kurzeinführung in die Denkrichtung des Konstruktivismus und der Lösungsorientierung / Vorgehensweisen und Fragetechnik für die professionelle Anwendung von Reframings im Alltag
Lernziele: Die Teilnehmenden haben ihre Wahrnehmungspositionen reflektiert, kennen neue Wege für „vertrackte Situationen“ und können ihr Know-How über Reframings in der Praxis umsetzen..
Dauer: 2 Tage
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Veränderungsprozesse begleiten |
Wir leben in einer Zeit des steten Wandels. Auch unsere Klienten werden gefordert, sich zu verändern oder sich an neue Begebenheiten anzupassen – gewollt oder ungewollt. Welche Methoden wende ich an in der Prozessbegleitung ? Wie bringe ich aktiv Fortschritt in Gang?
Menschen verharren gerne in gewohnten Mustern und wehren sich oft gegen Veränderung. Es gibt jedoch Mittel und Wege, die Schwelle hin zur Veränderung tief zu halten und die Betroffenen einzuladen, erste Schritte zu tun.
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Ziele:
- Know-How über Prozessbegleitung
- Kennen von klientenzentrierten Methoden und Fragetypen zur Initiierung von Veränderung
- Fokussierung auf Ziele und Lösungen statt auf Probleme
- Mehr Sicherheit im Begleiten von Menschen in ihrem Alltag
Inhalte:
- Grundhaltungen des/r Prozessbegleiters/in
- Sensibilisierung auf den Begriff Prozess
- Tools zur Ziel-Imagination und Zielerreichung
- Methoden der Musterunterbrechung
- Methoden der Entscheidungsfindung
- Orientierung an Lösungen und Zielen
Dauer: 2 Tage

