Resilienztraining

 

Resilienz bedeutet Gesundheit im umfassenden Sinne. Laut der WHO-Charta ist Gesundheit <<ein Zustand körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens – also weit mehr als die Abwesenheit von Krankheit>>.

Resilienz ist ein aus dem Lateinischen stammender Begriff: resilire = zurückspringen

 


Er kommt aus der Physik und bezeichnet die Fähigkeit eines Werkstoffes, sich verformen zu lassen und dennoch immer wieder in die ursprüngliche Form zurückzufinden.  Seit einigen Jahren erfährt der Begriff Resilienz - gemäss exponentieller Steigerung der Einträge bei Google -  rasanten Auftrieb auch in der Psychologie und Pädagogik. Schon seit längerem wird Resilienz für sogenannte 'Stehaufmenschen' verwendet und bedeutet soviel wie 'psychische Widerstandskraft'.

 

 Resiliente Menschen...

 

  • Akzeptieren die Krise und die damit verbundenen Gefühle
  • Suchen nach Lösungen
  • Lösen ihre Probleme nicht alleine, sondern nehmen Hilfe an
  • Fühlen sich nicht als Opfer
  • Geben sich nicht alleine die Schuld
  • Bleiben (immer wieder) optimistisch
  • Planen voraus
  • Suchen und finden einen Sinn für die Krise

 

Resilienz beschreibt die Widerstandsfähigkeit und Selbstregulierungskräfte von Systemen verschiedenster Art und wird in der Psychologie und Pädagogik auch auf Menschen angewendet. Resiliente Menschen sind Menschen, die widriger Umstände und Krisen unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelt Ressourcen meistern und sie als Anlass für Entwicklung nutzen. In Studien zu psychischer Robustheit wurde untersucht, über welche Eigenschaften und Fähigkeiten diese Menschen verfügen. Die Forscher sind zum Schluss gekommen: Resilienz ist trainierbar!

 

Es gibt verschiedene Ebenen, auf denen Resilienz trainiert werden kann:

  • Mentale Ebene
  • Emotionale Ebene
  • Körper-Ebene (Embodiment, Biofeedback, etc.)
  • Handlungsebene